Wie kam es dazu

 

Wenn jemand meine Eltern dazu befragt erscheint ein ratloser Ausdruck auf ihren Gesichtern…

Niemand in der Familie, Verwandtschaft oder Freunden hatte mit Pferden zu tun.

Es war ihnen unerklärlich wieso dieser Virus mich befiel.

 

Nach jahrelanger Gegenwehr erlaubten meine Eltern mir, mit dem Reiten zu beginnen.

 

Bis zu diesem Tag kannte ich schon jeden Einhufer in der Region, ging in manchem Stall ein und aus und verbrachte jede freie Minute bei meinen vier hufigen Freunden. Wie so mancher Pferdenarr durchlief ich die klassischen Etappen in der Welt der Pferde. Voltigieren, Sitzlonge, Gruppenstunde, Ausritte usw…

Später hatte ich das Glück, in einem Privatstall Anschluss zu finden wo ich vom Besitzer unter die Fittiche genommen wurde.

Zum bisherigen Wissen erlernte ich Alles was es in und um den Stall zu beachten und tun gibt. Pferdefütterung, Misten, Longieren, Springtraining, Dressurunterricht, ja sogar die Teilnahme an Prüfungen wurde mir ermöglicht.

Es kam der grosse Tag, an dem ich mein erstes eigenes Pferd erwarb!

Ok, es war ein Pony und ich gerade mal 16 und niemand wusste davon – auch nicht meine Eltern.

Gross waren meine Ambitionen – bös das Aufwachen aus diesem Traum, als meine Eltern dahinter kamen.

Aus war der Traum, das Pony musste weg.

Zwei Jahre später war ich wieder stolze Besitzerin eines französischen Sportpferdes.

Voll motiviert stürzte ich mich ins Training und die Planung meiner reiterlichen Karriere…

Military war meine grosse Leidenschaft!

Es kamen Zeiten der Enttäuschung, des Unverständnisses, der Tränen und der Hilflosigkeit. Es folgten viele Jahre, begleitet
von Fragen, die mir niemand beantworten konnte.

Jahre der Suche nach dem Was, Wie, Wo. Dem Gefühl, dass es doch anders gehen müsste!

Doch die Zusammenarbeit mit wertvollen Pferdemenschen, die mir immer neu gestellte Frage nach dem "wie geht es besser" beantworten konnten, die Schulung des eigenen Gefühls für das Tier und den Umgang mit ihm haben mich  auf meinen

eigenen Weg gebracht. Den Weg von:

  • ​Sinngebung
    Sowohl Mensch als auch Tier lernen dann am besten,
    wenn das, was sie tun oder tun sollen einen für sie Sinn ergibt

     

  • Strukturen und Rituale
    Sie dienen dazu, sich zurecht zu finden, eine Orientierung zu haben.
    Orientierung gibt Sicherheit und Vertrauen.

     

  • Verständnis und Verständlichkeit
    Das ist die grundliegende Basis für jegliche Art der Kommunikation,  also den Umgang
    miteinander. Stossen wir auf Unverständnis oder können wir uns nicht verständigen,
    werden wir sprachlos - es besteht dann keine Kommunikation mehr.

  • Klarheit
    Im Sein und im Tun.
    Mit den Äusserungen, im Umgang und auch in der Beobachtung und Interpretation.

Dieser Weg hat sich gefestigt.

Gerne nehme ich Sie mit auf diesen Weg!

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